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Die Tage nach dem Schneesturm und meinem "Beinahe-Tod-Erlebnis" verbrachte ich in einem noblen Hotel in San Pedro de Atacama. Ich genoss feines Essen und war einfach nur dankbar, dass ich das ganze heil überstanden hatte. Noch einmal würde mir das nicht passieren, dass ich die Höhe und das Wetter einfach so unterschätze. Jeden Abend fuhr ich mit meinem Nissan Patrol ins Valle de la Luna und Valle de la Muerte und erfreute mich an der angenehmen Wärme. Doch schon dort stellte ich fest, dass mein Wagen nicht mehr so lief, wie am Anfang.

Weiterlesen: SÜDAMERIKA III - DER WEG ZU DEN 14 FARBEN

Als ich am Morgen des 18. Aprils 2017 aufstand und den Sonnenaufgang in den Sanddünen des Valle de la Muerte fotografierte, sah ich die Gipfel der Anden am Horizont und mich überkam eine gewaltige Sehnsucht, wieder ins Gebirge zurückzukehren. Nie im Leben hätte ich mir erträumt, was ich in den darauf folgenden 3 Tagen erleben würde.

Weiterlesen: SÜDAMERIKA II - UM LEBEN UND TOD

Die Anden von Südamerika zu bereisen und fotografieren war seit Jahren ein grosser Traum von mir. Ursprünglich wollte ich diese Reise mit meinem Arctic Truck Camper realisieren. Die familiäre Situation (die Hochanden sind nichts für ein 2.5 Jahre altes Kind) und diverse andere Gründe liessen dieses Projekt jedoch sterben und daraus entstanden zwei kürzere Reisen. Eine 6 wöchige Reise nach Australien und eine 4 wöchige Reise nach Bolivien, Chile und Argentinien, auf der ich mich nun befinde.

Weiterlesen: SÜDAMERIKA I - BOLIVIEN & CHILE

Nachdem ich meinen Camper vor Alice Springs aufgrund von Kondenswasser im Tank im Strassengraben stehen lassen musste, reiste ich mit dem Flugzeug weiter nach Brisbane an die Ostküste Australiens. Ich verliess klimatisch sozusagen die trockene Hitze um in die feuchte Hitze zu reisen. Angekommen in Brisbane genoss ich die erste Nacht seit 10 Tagen in einem Hotel. Der morgige Tag würde mich auf die grösste Sandinsel der Erde führen; auf Fraser Island.

Weiterlesen: AUSTRALIEN V - INSELN DES OSTENS

Nachdem ich nun schon zum dritten Mal am Flughafen Sydney mit schön gepacktem Koffer angekommen bin und mein Flug zur Lord Howe Insel seit 2 Tagen aufgrund von starkem Wind und Gewittern immer wieder abgesagt wird, habe ich nun genügend Zeit, diesen sehr langen Blogeintrag zu schreiben. Nach einigen meist erfolgreichen Tagen beim Ayers Rock und den Olgas ging meine Fahrt weiter Richtung Norden. Der erste geplante Halt war der Kings Canyon. Bei "angenehmen" 39 Grad kam ich also nach rund dreistündiger Fahrt beim Parkplatz am Canyon an und wunderte mich, warum ich total alleine war. 

Weiterlesen: AUSTRALIEN IV - UNENDLICHE WEITEN

Nachdem ich mich nach meinem ersten Abend beim Uluru / Ayers Rock erholt hatte (siehe letzten Beitrag), hiess es „anpassen und neu organisieren“. Da ich seit nun schon 34 Tagen jeweils maximal 5 Stunden pro Nacht schlafen konnte, hatte es sich die letzten Wochen eingespielt, dass ich wenn immer möglich von 12.00 bis 13.30 Uhr einen Mittagsschlaf hielt. Bei den angenehmen Temperaturen in Tasmanien und Südaustralien war dies definitiv machbar. Anders sah es nun hier im Red Center aus.

Weiterlesen: AUSTRALIEN III - AYERS ROCK & OLGAS

Am Tag an dem ich plante von den 12 Aposteln Richtung Adeleide und zur Kangaroo Island zu fahren, begann ich meinen Tag wie jeden davor, mit dem Anschauen diverser Wetterprognosen. Wie alles in Australien liegt auch Kangaroo Island nicht gleich um die Ecke. Der Wetterbericht sagte mir, dass meine Zeit der tollen Wetterstimmungen bereits morgen fertig sein würde, denn es war eine Front im Anmarsch, die die südlich von Adeleide gelegene Insel für Tage in düsteres Grau versetzen würde.

Weiterlesen: AUSTRALIEN II - Kangaroo Island TOP - Ayers Rock FLOPP

Nach einer fantastischen Zeit auf Tasmanien gings vor rund einer Woche weiter nach Melbourne ans Festland von Australien. Da ich Städte die grösser sind als ein durchschnittliches Schweizer Kleindorf grundsätzlich meide, hatte ich vor, direkt vom Flughafen zur Great Ocean Road aufzubrechen. Meine zwei linken Hände sorgten jedoch dafür, dass mein meistgebrauchtes Objektiv, das Nikkor 14-24mm F2.8 vorne auf der Frontscheibe einen üblen Kratzer erwischte und per sofort nicht mehr für Bilder gegen die Sonne oder gegen das Licht eingesetzt werden konnte.

Weiterlesen: AUSTRALIEN I - DIE 12 APOSTEL

Wehmütig sitze ich am Gate des Flughafen Hobarts und blicke auf eine wundervolle letzte Woche in Tasmanien zurück. In der zweiten Woche hat sich Tassie von einer ganz anderen Seite gezeigt als die Woche zuvor. Die Tage waren geprägt von starkem Wind, Wolken, Regen und, wenn auch sehr selten, sensationellen Lichtstimmungen. Während zwei Tagen fühlte ich mich wie in meiner zweiten Heimat, Island. Eine Stunde Sonnenschein, dann extreme Windböen, Regen, wieder Sonnenschein, später in der Nacht wurde es so kalt, dass ich in meinem Schlafsack, der nur bis 10 Grad reichte, schlotterte wie ein Schlosshund und alle verfügbaren Kleider anziehen musste. 

Weiterlesen: TASMANIEN II - DAS ZWEITE ISLAND
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