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BOLIVIEN & CHILE ALTIPLANO

REISEDATEN (Reisedauer 16 - 17 Tage) 

- 25.04 - 10.05.2021
- April & Mai 2022
 

BUCHUNGSSTATUS

- 25. April 2021 - ausgebucht (Warteliste)
- April / Mai 2022 - ausgebucht (Warteliste)

 

TEILNEHMERANZAHL

Maximal 10 Teilnehmer
Minimal 8 Teilnehmer


FORTBEWEGUNG
   

FOTOGRAFISCHER INHALT
    

REISELEITUNG

  STEFAN FORSTER


KÖRPERLICHE
ANFORDERUNG

Sie sind körperlich gesund, und fühlen sich fit. Täglich kurze Wanderungen in grosser Höhe. (Kapitel Höhenkrankheit siehe unten)

FOTOGRAFISCHE
ANFORDERUNG

Sie beherrschen Ihre Kamera und wissen die grundlegendsten Einstellungen in der Fotografie (Blende, Verschlusszeit, ISO, Autofokus) anzuwenden. Für blutige Anfänger empfehlen wir, vorab den Basiskurs zu besuchen.  

WICHTIGE INFORMATIONEN ZU HÖHE, KLIMA UND SICHERHEIT GANZ UNTEN IN DER BESCHREIBUNG.

ARRANGEMENTKOSTEN

DOPPELZIMMERPREIS
CHF 11'500.- (inkl. aller Flüge ab der Schweiz)

EINZELZIMMERZUSCHLAG
CHF 950.- 

IM PREIS ENTHALTEN
- Flug Zürich - Calama - Arica - Zürich
- Fahrten in Geländewagen (Fensterplatz)
- Vollpension ab Calama bis Arica (Essen)
- Fotoguiding durch Stefan Forster
- Übernachtungen in bestmöglichen Hotels
- Eintrittspreise und Trinkgelder
- ausführlicher Informationsanlass vor der Reise inkl. Abendessen


Detaillierte Infos finden Sie in der untenstehenden Beschreibung

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Eine Reise zu den Höhepunkten des Altiplanos von Bolivien und Chile - Hoch hinaus mit Stefan Forster Photography

Das Altiplano als Hochebene von Südamerika gilt mit seinen wunderschönen Vulkanen, unberührten Ebenen, endlosen Salzflächen und farbenfrohen Seen als eine der beeindruckendsten Landschaften Südamerikas. Die durchschnittliche Höhe des Altiplanos liegt auf 3'600 Metern über Meer, doch die Vulkane der Anden reichen über 6500 Meter in den Himmel. Da das Altiplano sehr spärlich bewohnt ist und die Distanzen oft sehr gross sind, ist es logistisch nicht immer sehr einfach, sich fotografisch  im richtigen Moment am richtigen Ort zu befinden. In Zusammenarbeit mit zwei lokalen Teams aus Fahrern und Guides haben wir diese Challenge angenommen und Ihnen eine komplett neue, an Abwechslung kaum zu übertreffende Fotoreise zu den Highlights des Südbolivianischen und Chilenischen Altiplanos zusammengestellt. Lassen Sie sich vom Berufsfotografen Stefan Forster und seiner Nase für tolle Lichtstimmungen und Orte durch die endlosen Weiten des Altiplanos führen. 


Reiseverlauf

Beginn der Reise und Transportmittel

Eine Altiplano-Reise wird aufgrund der notwendigen Höhen-Akklimatisierung grundsätzlich mit einigen Tagen um die 2'000 - 2'500 Höhenmeter über Meer begonnen. Als perfekter Einstieg für unsere Tour haben wir die Atacamawüste auf rund 2'400 Metern ausgewählt. Wir fliegen von Zürich nach Calama, wo uns bereits unsere Fahrer und Guides erwarten. Wir reisen sowohl in Chile als auch in Bolivien mit jeweils vier Offroadern, so dass jeder Teilnehmer während der gesamten Reise einen Fensterplatz und genügend Stauraum für sein Fotoequipment hat. Die Autos sind untereinander mit mitgeführtem Funk verbunden, so dass wir auf alle Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen können. Die lokalen Fahrzeuge und Fahrer / Guides alternieren je nachdem ob wir uns gerade in Chile oder in Bolivien befinden. Mit einer landesspezifischen Crew können wir den in Südamerika so üblichen Papierkram auf ein Minimum reduzieren. Für diese Reise sind Spanische Sprachkenntnis der Teilnehmer natürlich nicht nötig.


1. Reiseabschnitt Atacama Wüste
Die ersten 3 Tage verbringen wir in der Region um San Pedro de Atacama. Während diesen Tagen unternehmen wir diverse Touren zu den schönsten Plätzen der Atacama Wüste. Da die Atacamawüste jedoch mittlerweile sehr touristisch geworden ist, werden wir hier nicht den meist nicht optimal gelegenen Touristen-Hotspots folgen, sondern den von Stefan Forster im 2017 gefunden Fotospots nachgehen. Die Sonnenaufgangstour zu den Tatio Geysiren, die jeden Morgen rund 1'000 - 1'200 Leute unternehmen, zählt beispielsweise nicht zu unserem Rahmenprogramm. Wir werden dafür viele Orte zu Zeitpunkten besuchen, an denen wir einerseits alleine sind und andererseits die Landschaft und das Licht im Idealfall unglaublich ist.


Zu den Highlights unserer ersten Tour gehört der Besuch der Piedras Rojas am Paso Sico, der Sonnenauf- sowie Untergang im Valle de la Luna und Valle de la Muerte, sowie der Besuch des Regenbogentals und der Lagunas Altiplanicas. Unsere Touren führen uns während den ersten Tagen somit immer wieder auf über 4'500 Meter Höhe und Abends wieder zurück auf 2'500. Dies dient der sehr wichtigen Höhen-Akklimatisierung, die ab dem vierten Tag der Reise zwingend notwendig ist. 


2. Reiseabschnitt - Lagunenroute von Bolivien
Am vierten Tag auf dem Altiplano gehts morgens früh los, steil den Berg hinauf zur Grenze von Chile nach Bolivien am Fusse des Vulkanes Juriques. Hier verabschieden wir uns von unserer Chilenischen Crew und werden von der Bolivianischen begrüsst. Nun liegt die bekannte Lagunenroute vor uns. Als Erstes fotografieren wir die Laguna Verde und Blanca auf über 4'300 Metern über Meer gelegen. Immer vor uns der 5'900 Meter hohe Volcan Licancabur.


Noch am selben Tag reisen wir zum beeindruckenden Fumarolenfeld "Sol de Mañana" welches rein fotografisch die Tatio Geysire WEIT hinter sich lässt. Da diese Gegend von Bolivien sehr hoch und abgeschieden liegt, gibt es hier auch keine Übernachtungsmöglichkeiten. So fahren wir weiter bis zur bekannten Laguna Colorada - dem Ort der Flamingos. 


Den nächsten Tag verbringen wir in der Umgebung der Laguna Colorada. Wir fotografieren die tausenden von Flamingos in der unendlich schönen Landschaft. Zum Sonnenuntergang fahren wir weiter zur Siloli-Wüste mit ihren bizarren Felsformationen. Den darauf folgenden Tag beginnen wir an der Laguna Ramaditas und fahren langsam über die Laguna Honda und Hedionda bis zur verlassenen Schwefelmine Mina Corina. Das Tagesziel liegt in San Pedro de Quemés, wo wir eine weitere Nacht in einem guten Tayka Hotel verbringen.


3. Abschnitt - Der grosse Salzsee Salar de Uyuni
Der Salar de Uyuni ist zweifelsfrei einer der Höhepunkte unserer Reise. Wir haben bewusst zwei ganze Tage auf diesem wunderschönen See eingeplant. Während diesen zwei Tagen residieren wir im einmalig schönen und teuren Hotel Luna Salada - einem komplett aus Salz gebauten Hotel mit perfekter Aussicht auf die Salzpfanne.


Die Sonnenauf- und Untergänge verbringen wir auf den Kakteeninseln auf dem Salar. Auch hier werden wir nicht auf ausgetretenen Pfaden wandern. Wir besuchen nicht die Touristen-Insel, sondern weitgehend unbekannte, top gelegene Kakteeninseln. 
Falls es die Zeit zulässt besuchen wir natürlich auch das Dörfchen Uyuni sowie den bekannten Eisenbahnfriedhof, wo sich dutzende von alten Dampfloks langsam in ihre Bestandteile auflösen. 


4. Abschnitt - Vulkan Sajama
Heute verlassen wir das Plateau des Salar de Uyuni. Auf einer langen aber sehr schönen Fahrt über das Bolivianische Hochland kommen wir gegen Abend an einem der landschaftlich schönsten Orten unserer Reise an; in Sajama. Der gleichnamige Vulkan gilt mit 6'542 MüM als einer der höchsten Berge Südamerikas.

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Am Fusse dieses wundervollen Berges fotografieren wir sowohl den Sonnenauf- als auch den Sonnenuntergang. Die Gegend hier ist touristisch sehr wenig erschlossen und so erhaschen wir einen Blick auf das Bolivien, wie es nur wenige Reisende sehen. 


5. Abschnitt Lauca Nationalpark 
Wie sagt man so schön? Das Schönste kommt zum Schluss. Nachdem wir von Sajama die Grenze nach Chile überschritten haben, wechseln wir erneut die Crew und die Fahrzeuge. Die kommenden 3 Nächte verbringen wir in einem Hotel in Putre. Von hier aus unternehmen wir viele Touren in den Lauca Nationalpark. Die beiden Grenzvulkane Pomerape und Parinacota bieten den perfekten Hintergrund für den hier so reichlich vorkommenden Vordergrund, bestehend aus den Jaretas und Seen. Auch das Fotografieren des Sternenhimmels darf hier natürlich nicht fehlen. Leider wurden viele der Offroad-Strassen im Lauca NP in den vergangenen Jahren für den Verkehr geschlossen. Aber nach über 10 Tagen auf über 3000 Metern schaden uns einige Wanderungen vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang nicht. 


Den Abschluss unserer Reise bildet eine eindrückliche Fahrt zum Salar de Surire, einem See inmitten bergiger Landschaft, zu dem sich nur sehr selten Touristen verirren. Hier gibt es wunderschöne im grünem Grad gelegene Seen, in denen sich die Berge des Altiplanos spiegeln. Ebenfalls können wir hier ein Bad in den heissen Quellen gönnen. 
Am darauf folgenden Tag nehmen wir Abschied vom Altiplano und fahren innert 2 Stunden von beinahe 5'000 MüM auf Meereshöhe nach Arica, von wo aus wir mit dem Flieger unsere Rückreise antreten. 


Reise-Charakter
Bei dieser Reise handelt es sich um eine auf die Fotografie spezialisierte Klein-Gruppenreise von höchstmöglichem Standard. Wir haben, wenn immer vorhanden, die besten und schönsten Unterkünfte gewählt. Jedoch ist der Hotelstandard nebst Uyuni und San Pedro de Atacama nicht mit jenem in Europa zu vergleichen. Da unsere Reiseroute oft tagelang über menschenleere Ebenen und Gebirge führt, gibt es dort meist nur ein mögliches Hotel. Die Qualität dieser Hotels ist aber ebenfalls als gut bis sehr gut zu bezeichnen. 
Da wir uns meist auf grosser Höhe befinden, werden wir auf lange Wanderungen verzichten. Grundsätzlich kann man im Altiplano mit 4x4 Fahrzeugen sehr nahe an die Fotospots hinfahren, so dass lange Touren gar nicht notwendig sind. (Ausnahme Lauca Nationalpark zum Schluss) Trotzdem werden wir täglich mehrer kleinere Touren zu Fuss unternehmen (körperlich gesunde Teilnehmer werden keine Probleme haben). 

Höhe und Höhenkrankheit
Die Höhenkrankheit tritt ein, wenn man zu schnell zu hoch aufsteigt. Genau um dies zu verhindern, bleiben wir die ersten 3 Tage auf unter 3000 Metern über Meer. Wer erfahrungsgemäss zu Höhenkrankheit neigt, sollte dies vorher mit seinem Arzt abklären. Es gibt sehr gute Medikamente, welche bei richtiger Einnahme die Höhenkrankheit auf ein Minimum reduzieren (Diamox). Ob einen die Höhenkrankheit trifft oder nicht hängt nicht von der körperlichen Fitness oder dem Alter ab. Als Test der Verträglichkeit oder zur Vorbereitung auf die Tour kann man einen zwei Tage langen Aufenthalt im Berghotel Diavolezza (GR) ins Auge fassen. Dieses liegt auf 3'000 Metern über Meer. 
Generell sollte man sich aber deswegen nicht allzu grosse Sorgen machen. Wer sich körperlich auf der Reise nicht überanstrengt, hat ein geringes Risiko, an der Höhenkrankheit zu erkranken. Im schlimmsten Fall ist es möglich, eines der 4 Fahrzeuge mit der / dem Erkrankten in tiefere Regionen zu bringen. Stefan Forster wird eine Auswahl von Medikamenten und ein Satellitentelefon für den Kontakt mit einem Höhenarzt mit sich führen. 

Sicherheit in Chile und Bolivien
Vorweg: Sie können sich in Chile sowie auch in Bolivien jederzeit zu 100% sicher fühlen. Vor allem Chile gilt als eines der der fortschrittlichsten Länder, wenn nicht gar das fortschrittlichste Land von ganz Südamerika. In Bolivien kommt mehr der Faktor der möglichen Strassensperren dazu. Ist ein Dorf entlang unserer Reiseroute nicht zufrieden mit der Regierung oder sonst irgendwas, kommt es schon einmal vor, dass eine Strasse für 1-10 Tage geschlossen wird. Umfahrungen von bis zu 10 Stunden sind ebenfalls keine Seltenheit. Auch sind die Strassen in Bolivien meist Sand- oder Dreckpisten, die je nach Wettersituation nicht immer befahrbar sind. Während meinen bisherigen Reisen durch Bolivien, wurde ich nur einmal für ca. 5 Stunden an einer Strassensperre festgehalten, aber nach 3 Päckchen von mir offerierten Keksen und 2 Gallonen Wasser durfte ich weiterfahren. ;-) Zudem sind wir ja mit 4 Bolivianern (Fahrer) unterwegs, welche die Situation vor Ort bestens kennen und uns täglich sicher ins Hotel bringen. Wenn wir also eine gute Portion Flexibilität mit uns bringen, werden wir keinerlei Probleme haben. 

Wetter und Temperaturen
Die Temperaturen im Altiplano hängen mit der Tageszeit und Höhe über Meer zusammen. In der Nacht kann es auf 5000 Metern scho einmal -15 Grad kalt werden. Hingegen steigen die Temperaturen mit zunehmender Tageszeit teils auf über 20 Grad an. Die Temperaturschere ist also gross. Beim Wetter ist es so, dass das Altiplano aufgrund seiner Höhe sehr oft mit blauem Himmel gesegnet ist - für einen Fotografen, der gerne Stimmungen fotografiert, leider teils zu oft. Aber WENN das Wetter einmal umschlägt und sich Wolken oder gar Gewitterwolken bilden, beginnt das Herz schneller zu schlagen. Generell kann man aber sagen, dass die Landschaft auch ohne Wolken eine Fülle von Sujets und teils auch Tieren bietet.